Auf besonderen Wunsch baut die Börsenfrau® ein englisch-deutsches Glossar für Bilanz- und Finanzbegriffe auf. Vorschläge bitte über das Kontaktformular.
8. Februar 2010 die Börsenfrau
Xstrata hat heute mit den vorläufigen Zahlen nicht enttäuscht. Der Gewinnrückgang fiel mit 41% geringer aus als erwartet. Der Verschuldungsgrad hat sich auf 26% reduziert. Das ist ebenfalls besser als errechnet und ist der erfolgreichen Kapitalerhöhung vor etwa einem Jahr und einem robusten Cash Flow zu verdanken. Der Umsatz sank um 16% auf 23,5 Mrd US$.
Konzernchef Mick Davis sieht die Wirtschaft auf Erholungskurs. Vor allem für die Schwellenländern ist er mittelfristig optimistisch. Mehr als bisher will sich das Unternehmen nun auf organisches Wachstum konzentrieren. Bis zu 14 Mrd US$ sollen über die nächsten drei Jahre in den Minenausbau investiert werden.
Ob damit tatsächlich das Interesse an Aquisitionen erloschen ist? Eine Aquisitionen wäre immerhin denkbar, und zwar die von Platinhersteller Lonmin. Xstrata hält hier noch 25% Anteile und Mick Davis ist weiterhin optimistisch für Platin. Für Anglo American als zweite mögliche Übernahme kann aufgrund der britischen Übernahmegesetze frühestens Ende April wieder geboten werden.
Nach der im vergangenen Jahr gestrichenen Dividende will das Unternehmen als Zeichen der Zuversicht die Ausschüttungen wieder aufnehmen. Allerdings wird es nur ein kleinen Betrag geben. Vorgeschlagen sind 8 Cent je Aktie. Denn viel wichtiger ist es, genügend Cash für das operative Geschäft zu halten.
Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Die im Beitrag erwähnte Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Börsenfrau gehalten.
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7. Februar 2010 Sharewise
Die Wunschanalyse von Sharewise wird in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Rainer Hahn von EMFIS.com erstellt. Jede Woche wird von den Mitgliedern in einer Abstimmung eine von fünf zur Auswahl stehenden Aktien ausgewählt. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Shanda Games Ltd. gewünscht. In der Analyse wird auf fundamentale, charttechnische und sentimenttechnische Faktoren eingegangen.
“EMFIS.com hat die Aktie der Shanda Games Ltd. bereits vor einigen Wochen in das “China Millionen Depot” aufgenommen. Sowohl das hohe Wachstum der chinesischen Online Spiele Industrie als auch die niedrige Bewertung der Shanda Games Aktie sprechen für einen Kauf. Darüber hinaus befindet sich Shanda Games auf einem internationalem Expansionskurs, so dass unserer Einschätzung zufolge Spielraum für weiteres Wachstum vorhanden ist. Aufgrund dieser Fakten empfehlen wir die Shanda Games Aktie zum Kauf!”
Weiter zur kompletten Analyse: Wunschanalyse Shanda Games Ltd.
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6. Februar 2010 die Börsenfrau
Tipps zum neuen Wirtschaftszweig Datenklau:
«Datenklau scheint Konjunktur zu haben», sagte Siegfried Kauder, Rechtsexperte der CDU im Bundestag. Kauder gehört zu den wenigen Vertretern des Regierungslagers, die den geplanten Datenankauf anhaltend kritisieren. Dass nun eine zweite CD aufgetaucht ist, erstaunt ihn nicht. «Darüber muss man sich nicht wundern, wenn der Staat das Signal gibt:‹Ich kaufe›», so Kauder.
«Es tönt jetzt vielleicht zynisch», sagt Kauder, dessen Wahlkreis an den Kanton Schaffhausen grenzt. «Aber da nun ein Markt entstanden ist, müsste die Schweiz vielleicht einfach mitbieten.»
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4. Februar 2010 die Börsenfrau
Die Zurich Financial hat heute Mr. Market mit einem Dividendenvorschlag von 16 CHF je Aktie überrascht. Kein Wunder, dass die Aktie entgegen dem allgemeinen Abwärtstrend um rund 5% in die Höhe sprang. Und trotz Kursanstieg beträgt die Dividendenrendite beim aktuellen Kurs immer noch 6,6%.
Doch nicht nur mit einer hohen Dividenden-Ausschüttung glänzt die Versicherungsgesellschaft. Auch die Ergebnisse aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr können sich sehen lassen. So hat der Konzern seinen Reingewinn um 6% auf 3,22 Mrd US$ gesteigert. Der Business Operating Profit wuchs um 8% auf 5,593 Mrd US$. Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital erhöhte sich auf 29,7 Mrd US$, ein Anstieg um 34%.
Die Prämieneinnahmen der Lebensversicherung legten um 19% auf 26,029 Mrd US$ zu. Allein die Einnahmen der Bruttoprämien in der Schadenversicherung waren rückläufig. Sie sanken um 8% auf 34,157 Mrd US$. Verbessert hat sich der Schaden-Kosten-Satz um 1,3 Prozentpunkte auf 96,8%.
Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Die im Beitrag erwähnte Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Börsenfrau gehalten.
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29. Januar 2010 Sharewise
Die Wunschanalyse von Sharewise wird in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Rainer Hahn von EMFIS.com erstellt. Jede Woche wird von den Mitgliedern in einer Abstimmung eine von fünf zur Auswahl stehenden Aktien ausgewählt. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche bereits zum zweiten Mal eine Analyse des Medizintechnikunternehmens Fresenius Medical Care (FMC) gewünscht. In der Analyse wird auf fundamentale, charttechnische und sentimenttechnische Faktoren eingegangen.
“Obama ist wild geworden. Er beharrt nun auf seinen Ideen zur Gesundheitsreform obwohl keine Chance mehr besteht, diese Ideen umzusetzen. Gleichzeitig schießt er gegen die Finanzbranche wo er nur kann, verlangt eine Sondersteuer und möchte die Branche zerschlagen und die Verdienstmöglichkeiten beschränken sowie die Gehälter deckeln, obwohl er auch an dieser Front keine Chance hat, mit seinen Ideen durchzukommen. Dennoch ist Obama sehr populär und seine Ankündigungen verunsichern die Finanzmärkte und somit auch die Aktienbörsen.
Banken werden dadurch vorsichtiger agieren, Kredite nur noch bei erstklassigen Sicherheiten ausgeben und dadurch die Investitionstätigkeit drosseln. So werden Aktien konjunktursensibler Unternehmen meiner Einschätzung nach in der nächsten Zeit unter Druck geraten, Zuflucht kann eine Aktie wie Fresenius Medical Care (FMC) bieten. In unsicheren Zeiten suchen Anleger den sicheren Hafen. Dieser befindet sich zum einen bei Goldbarren und zum anderen bei den Aktien, die von Obamas neuen Ideen nicht betroffen sind. Und da steht Fresenius Medical Care (FMC) als solider, ja fast langweiliger Titel ganz oben auf der Wunschliste von Sicherheit suchenden Fonds- und Geldmanagern.”
Weiter zur kompletten Analyse: Wunschanalyse Fresenius Medical Care (FMC)
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25. Januar 2010 die Börsenfrau
So etwas Wichtiges wie Geld dürfe man nicht allein einer kleinen Gruppe von Notenbankern überlassen, denn so viel Macht kann leicht missbraucht werden. Eine mögliche Alternative könnte für Marc Faber das Free Banking sein.
Darüber und über die Themen Börse, Wirtschaft, Gold und Geopolitik diskutierte Marc Faber letzte Woche mit dem Tagesanzeiger.
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