Englisch-deutsches Glossar

Auf besonderen Wunsch baut die Börsenfrau® ein englisch-deutsches Glossar für Bilanz- und Finanzbegriffe auf. Vorschläge bitte über das Kontaktformular.

Value Investing Basics

11. März 2010 die Börsenfrau

Aufbruchsstimmung in der deutschsprachigen Value-Szene – das beflügelt! Macht Lust auf mehr zu schreiben und natürlich über die Philosophie des Value Investing und die sich dahinter verbergende Logik.

Grundlegendes

Der Kerngedanke dieser Investment-Philosophie ist einfach: Man kauft Wertpapiere zu einem deutlich geringeren Preis als dem zugrundeliegenden Wert und hält sie solange, bis der Preis den Wert erreicht hat. Weniger bezahlen und teuerer verkaufen – ein Gedanke, den jeder intelligente Anleger im Grunde genommen anstrebt. Warren Buffett nennt deswegen den Begriff  “Value Investing” auch eine Tautologie.

Ausserdem denken wir, dass der Begriff  “Value Investing” eine Tautologie ist. Was ist “Investieren” sonst, wenn nicht die Suche nach einem Wert, der zumindest ausreicht, um den bezahlten Betrag zu rechtfertigen?

Warren Buffett, Brief an die Aktionäre, 1992

Der Investmentansatz

Das Prinzip ist also leicht zu verstehen. Der Investmentansatz entscheidet sich aber grundlegend von den bekannten Herangehensweisen anderer Anlageansätze. Er erfordert umfangreiche Research- und Analysearbeit. Und vor allem braucht es dazu unabhängiges Denken, emotionale Stärke und Durchhaltevermögen. Denn ein Value Investor schwimmt immer gegen den Strom.

Überblick

Listen wir für einen Überblick auf, welcher Investmentansatz gilt, welche Bewertungsmethoden angewendet werden und wie ein Anleger profitieren kann. Zu den einzelnen Punkten braucht’s dann jeweils einen oder auch mehrere Beiträge, wenn’s interessiert. Jedenfalls sind sie einer Betrachtung wert.

Investmentansatz

Drei Bewertungsmethoden

Drei Möglichkeiten, Profit zu erzielen

Und? Was meinen Sie so auf den ersten Blick?  Könnte Sie das nicht faszinieren!?

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Value-Strategen vernetzen sich

10. März 2010 die Börsenfrau

Anders als in den USA sind Value-Anleger im deutschsprachigen Raum eine Rarität. Doch das könnte sich ändern. So haben sich innerhalb der letzten Wochen zwei Blogs, die zum Thema schreiben, mit mir vernetzt:  Fundamentale Aktienanalyse und FinLog.de.

2 + 2 = 4

Ich habe mich nun gleich auf Zuwachs eingerichtet. Es gibt neu in der Blogroll die Unterkategorie Value Investing. Darunter haben sich bereits zwei andere deutschsprachige Value-Blogger eingereiht: Ein langjähriger Freund und Kollege aus alten Analystentagen, mit dem ich so manche Schlacht geschlagen habe, ein spezieller Graham-Kenner: Graham-und-Doddsville und aus New York  tim schäfer media.

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Gratulation an die Gewinner!

10. März 2010 die Börsenfrau

Der Wettbewerb ist zu Ende. Für mich hat’s nicht gereicht. Den Gewinnern gratuliere ich. Ich gönne es ihnen von Herzen.

Ein herzliches Dankeschön!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die für mich gestimmt und Daumen gedrückt haben! Das hat mich ganz toll gefreut.

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Seth Klarman zum Risiko

6. März 2010 die Börsenfrau

Aus dem Wissensschatz der Value-Investoren und einer meiner wichtigsten Leitsätze:

Risk is not inherent in an investment; it is always relative to the price paid. Uncertainty is not the same as risk. Indeed, when great uncertainty – such as in the fall of 2008 – drives securities prices to especially low levels, they often become less risky investments.

Ein Investment beinhaltet nicht automatisch ein Risiko; das Risiko verhält sich immer relativ zum bezahlten Preis. Verunsicherung ist nicht dasselbe wie Risiko. Im Gegenteil: Wenn durch grosse Verunsicherung – wie im Herbst 2008 -  Aktienkurse tief in den Keller getrieben werden, verringert sich meistens das Risiko des Investments.

Seth Klarman, Value-Investor  und Hedge-Fonds-Manager der Baupost Group

Dazu auch: Benjamin Graham: Kursschwankungen sind keine echten Risiken.

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Wunschanalyse Roth + Rau AG

6. März 2010 Sharewise

Die Wunschanalyse von Sharewise wird in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de).  Jede Woche wird von den Mitgliedern in einer Abstimmung eine von fünf zur Auswahl stehenden Aktien ausgewählt. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse der Roth + Rau AG gewünscht. In der Analyse wird auf fundamentale, charttechnische und sentimenttechnische Faktoren eingegangen.

Folgendes wird im Fazit festgehalten:

“Fassen wir die heutigen Ergebnisse unserer verschiedenen Analysemethoden damit an dieser Stelle, wie immer, einmal zusammen. Die Fundamentalanalyse kam zu dem Ergebnis, dass die Aktie der Roth + Rau AG derzeit weder gravierend über- noch gravierend unterbewertet ist. Kurzfristig ist die Aktie daher als Halteposition anzusehen. Auf mittlere bis lange Sicht sieht das Bild hingegen deutlich positiver aus, denn das Unternehmen hat sich in einem sehr interessanten Markt sehr gut positioniert und dürfte daher vom Boom der Photovoltaik profitieren. Zwar ist die Aktie der Roth + Rau AG in Zukunft wohl kein “Überflieger” mehr wie dies in der Vergangenheit zeitweise der Fall war, im Zuge einer sich aufhellenden gesamtwirtschaftlichen Lage dürfte jedoch auch die Aktie der Roth + Rau AG steigen. Somit vergaben wir aus fundamentaler Sicht die Empfehlung kurzfristig Halten (SHORT TERM HOLD) und langfristig Kaufen (LONG TERM BUY).

Weiter zur kompletten Analyse: Wunschanalyse Roth + Rau AG

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Glencore kauft Prodeco zurück

5. März 2010 die Börsenfrau

Glencore übt seine Option für den Rückkauf der Prodeco-Kohlemine aus. Die Mine hatte Xstrata letztes Jahr von seinem grössten Aktionär (34,4% Beteiligung) gekauft, um die Kapitalerhöhung während des Downturns zu sichern.

2,4 bis 2,5 Mrd US$ Cash

Glencore zahlt nun wie vereinbart 2,25 Mrd US$ in bar plus die aufgelaufenen Gewinne, die Xstrata während der Zeit vom 1. Januar 2009 bis zum Ausübungstag erwirtschaftet hat. Ebenso werden alle Kosten, die während der Betriebszeit entstanden sind, ersetzt. Damit dürfte sich die Rückkaufsumme zwischen 2,4 bis 2,5 Mrd US$ bewegen. Denn die Mine hat in den zwölf Monaten letztes Jahr 10,5 Mio Tonnen Kohle produziert, ein EBITDA von 259 Mio US$ und einen Betriebsgewinn von 159 Mio US$ generiert.

50% mehr Investitionen

Mit diesem kräftigen Cash-Return erhält Xstrata einen Schub für weitere Investitionen. Konzernchef Mick Davis will das Investitionsprogramm bis 2014 um 50% steigern. Dabei soll die Kohle- und Kupferproduktion um 50% erhöht und der Nickelausstoss verdoppelt werden.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Die im Beitrag erwähnte Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Börsenfrau gehalten.

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