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Den letzten Gast habe ich heute verabschiedet. Die Tage waren traumhaft, die Gäste lustig und fröhlich. Ich hoffe, dass Sie diese herrlichen Tage ebenfalls genossen haben.
Zurich Financial gut positioniert
In der NZZ am Sonntag vom 12. April 2009 fiel mir gerade ein bemerkenswertes Interview mit James Schiro, dem Chef von Zurich Financial, auf. James Schiro hat die Versicherungsgesellschaft seit 2002 bewegt und plant, seinen Posten auf Ende Jahr einer jüngeren Generation zu überlassen. Im Interview erklärt er, warum sich die Gesellschaft auf keine “Ramsch”-Papiere eingelassen hat…
Krise gut gemeistert
… und warum die Zurich die Krise bis jetzt so gut gemeistert hat:
Die Zurich stand 2002 am Abgrund. Wir waren damals stark in Finanzprodukte engagiert, deren Risiken wir nicht verstanden. Wir haben uns von all dem getrennt.
Und er machte klar, dass die Zurich sich trotz Renditeversprechungen nicht ein zweites Mal hat überreden lassen, noch einmal in großem Ausmass in Anlagevehikel mit nicht überschaubarem Risiko anzulegen.
Wenn Investoren mit ihrem Geld spekulieren wollen, können sie das selber tun. Eine Versicherungsaktie ist nicht dazu da.
Eine Denkweise, die mir doch sehr entgegenkommt.
Im Endspurt noch 150%
Bis Ende Jahr will sich James Schiro noch 150% der Zurich widmen. Er sieht das Unternehmen in der Krise gut positioniert. Die Versicherungsgesellschaft hat mit ihrer gesunden Bilanz Chancen, weiter zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen. Vor allem in den Schwellenländern sieht James Schiro Chancen.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Die im Beitrag erwähnte Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Börsenfrau gehalten.
Der Beitrag wurde
am Dienstag, den 14. April 2009 um 18:58 Uhr veröffentlicht
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