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Inflationsursache: Geldmengenvermehrung »

Mehr als eine helfende Hand

In seinem heutigen Kommentar „More Than a Helping Hand“ rüttelt James Turk, Vorsitzender und Gründer von Goldmoney, seine Leser auf. Er verlinkt eine Grafik der Federal Reserve von St. Louis, die aufschreckt.

Kreditgeber der letzten Instanz

Das Federal Reserve System fungiert bei Liquiditätsengpässen innerhalb der Banken als Kreditgeber der letzten Instanz, the „lender of last resort“. In Not geratene Banken können so mit Liquidität versorgt werden, ohne dass sie eigenes Vermögen liquidieren müssen.

Eine steile Kurve, die schockiert

Eine Praxis, über die sich streiten lässt. Sicher führt sie dazu, dass die Geldmenge aufgebläht wird. Sieht man sich die Langzeit-Grafik an, schockiert die steile Kurve der „helfenden Hand“ in der jetzigen Bankenkrise. Und es stellt sich die Frage: Wo ist die letzte Instanz des „lender of last resort“?

 Mehr zum Thema schrieb James Turk in einem Kommentar Ende 2007.

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 30. Juli 2008 um 18:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt.
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Eine Reaktion zu “Mehr als eine helfende Hand”

  1. Bertram Fey Am 31. Juli 2008 um 09:41 Uhr

    Am Rande:

    Ehrlich gesagt fand ich den Chart unter http://research.stlouisfed.org/fred2/series/BOGNONBR viel beunruhigender. Wie soll man denn “Non-Borrowed Reserves” von -120Mrd$ verstehen?

    Insgesamt sieht es so aus, als ob die großen Geschäftsbanken derzeit ihren Verschuldungsgrad (langsam) reduzieren und die Fed den dafür aufbaut. Die Banken übertragen ihre Long-Hebel auf die Fed.

    Was bedeutet das? Nun, was bislang als Hebel für die Abwärtsspirale der Geschäftsbanken gedient hat, das wirkt jetzt als Hebel für die Abwertung des Dollar. Zum Glück sind diese Hebel gut versteckt, so daß das noch nicht auf dem Radarschirm der meisten Auslandsinvestoren aufgetaucht ist.

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