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Gold schürfen – Teil 2: Goldjahr 2009!

Dieser Artikel ist Teil 3 von 6 der Artikelreihe Gold schürfen

In 2009 sollte sich so manches Gold schürfen lassen: Reines Gold (siehe Teil 1 und “Gold Coins Are a Girl’s Best Friend”) oder auch Goldgewinne. Die Aktien der Goldminen sind in 2008 tief, sogar sehr tief gefallen. Unsere Goldmine Agnico-Eagle Mines Ltd. ist vom Hoch mit 83,45 US$ am 17. März bis auf 20,87 US$ am 24. Oktober abgestürzt.  Der aktuelle Kurs liegt bereits wieder bei 51 US$. Chart: BigCharts

Kursgewinn von 143%
Wer die Aktie im Tief gekauft hat, hat also in gerade mal zwei Monaten schon viel Gold geschürft. Er hat bereits einen Kursgewinn von 143% eingesteckt. Selbst wenn man erst später eingestiegen ist, konnte man in den wenigen Wochen genug verdienen.

Schätze finden
Wie findet man nun solche Schätze? Zunächst zum Produkt der Goldmine: Gold! Die Preisbildung des Produkts findet auf dem Weltmarkt statt. Ein Goldproduzent kann den Preis selbst nicht bestimmen. Er wird jedoch versuchen, so günstig wie möglich zu produzieren. Sein Ziel liegt in einer möglichst hohen Gewinnmarge. Dazu später.

Einsichten gewinnen
Alle Faktoren sprechen dafür: Sowohl mittel- als auch langfristig sollte der Goldpreis in allen Währungen weiter steigen.

Geldmenge M3 plus 10%
Die US-Geldmenge M3 hat sich im letzten Jahr um rund 10% erhöht. M2 und M1 um rund 10% bzw. 17%. Und als Weltleitwährung sowie als Reservewährung in allen Zentralbanken zieht der US-Dollar alle anderen Währungen mit in die Bredouille.

Gold heißt der Gewinner
Die Abwertung der wichtigsten Währungen zum Gold ist seit 2001 intakt. James Turk von GoldMoney hat dazu eine Tabelle in seinem Kommentar vom 2. Januar 2009 „Gold Climbs Again – Eight Years in a Row“ veröffentlicht. Auch der „harte“ Schweizer Franken kann sich nicht halten. Im Durchschnitt hat der Franken 10,6% p.a. und der Euro 10,8% p.a. abgewertet. Die schlechteste Währung ist das Britische Pfund mit einer Abwertung von 17,1% p.a., gefolgt vom US-Dollar mit 16,3% p.a.

Auflösung des Carry Trades
Eine Besonderheit fällt in der Tabelle auf: Gold konnte sich 2008 einzig zum CNY kaum (-1,1%), und zum JPY mit minus 14,9% insbesondere nicht aufwerten. – Die Anomalie beim Japanischen Yen wurde durch die Auflösung des Carry Trades verursacht.

Weitere Faktoren

Höherer Goldpreis verspricht höhere Gewinne
Aufgrund des höheren Goldpreises hat also ein Goldproduzent gute Chancen im Jahr 2009 seinen Gewinn zu steigern. Wie gut er das macht, hängt von seiner Betriebsführung ab. Dazu mehr in den nächsten Tagen.

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Der Beitrag wurde am Samstag, den 3. Januar 2009 um 22:19 Uhr veröffentlicht und wurde unter Analyse - so geht's, Gold abgelegt.
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2 Reaktionen zu “Gold schürfen – Teil 2: Goldjahr 2009!”

  1. [...] “Gold Coins Are a Girl’s Best Friend“. Weitere Beiträge: Teil 1 – Grundsätzliches, Teil 2 – Goldjahr 2009 und Teil 3 – Produktionsstätten. Branchenübliche Kennzahlen Erinnern wir uns nochmals: [...]

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