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Die deutschen Stahlkocher produzieren fast wieder soviel wie vor der Krise. Im März 2010 wurden 3,96 Mio Tonnen Stahl hergestellt, das entspricht einem Zuwachs von über 90% gegenüber dem Vorjahresmonat. Es ist der höchste Stand seit Ausbruch der Krise im September 2008, so die Wirtschaftsvereinigung Stahl, Düsseldorf.
Aufs Quartal gesehen produzierten die Stahlunternehmen in Deutschland 10,89 Mio Tonnen, rund 50% mehr als im ersten Quartal vor einem Jahr.
Beunruhigt ist der Stahlverband verständlicherweise über die wieder kräftig steigenden Rohstoffpreise. Was des Bergbauers Freud ist, ist des Stahlkochers Leid: Die zuletzt von den Bergbauunternehmen durchgesetzten Preise für Eisenerz werden den Stahlkochern zusetzen.
Zugleich ist die Stahlindustrie verunsichert und befürchtet aufgrund des neuen Pricings weitere Preiserhöhungen. Die kurzfristigen Verträge erschweren außerdem ihre Kalkulation. Und fraglich ist, ob sie ihren Kunden ihrerseits die höheren Preise weitergeben können und ob die Kunden flexiblere Verträge akzeptieren werden.
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am Montag, den 12. April 2010 um 12:40 Uhr veröffentlicht
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