Google – die teuerste Marke der Welt

Mit einem Markenwert von 86,1 Mrd US$ hat BrandZ Google zum zweiten Mal in Folge zur stärksten Marke der Welt gekürt. Die nächsten Plätze belegen General Electric und Microsoft. Coca Cola – jahrelang Nummer 1 - rutschte auf Platz 4.

Die Top 100 der wertvollsten Marken
In der aktuellen Studie hat BrandZ nun zum dritten Mal die Top 100 der wertvollsten Marken mit ihrem Markenwert veröffentlicht. Die Ranking-Methode wurde von Millward Brown Optimor entwickelt. Für die Studie wurden über eine Million Verbraucher zu mehr als 50.000 Marken befragt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der kombinierte Wert aller Marken um 21%, und zwar von 1,6 Billionen auf 1,94 Billionen US$.

Wettbewerbsvorteil: Markenname

„Das diesjährige Ranking macht deutlich, wie wichtig es ist, in Marken zu investieren – vor allem angesichts ungewisser Märkte. Starke Marken bringen erstklassige Renditen und schützen Unternehmen vor Risiken. Im Hinblick auf Marktanteil und Aktienkurs zeigen unsere Daten, dass starke Marken schwachen während einer Rezession überlegen sind“, meinte Joanna Seddon, Global CEO von Millward Brown Optimor.

Warren Buffetts „Economic Moat“
Der ökonomische Wert starker Marken, als „Economic Moat“, ist eines der bedeutendsten Auswahlkriterien Warren Buffetts bei der Kapitalanlage. Für Warren Buffet ist es entscheidend, ob ein Unternehmen genügend Schutz gegenüber Konkurrenten besitzt, damit es langfristig hohe Renditen erzielen kann. „Economic Moat“ nannte er diesen Schutz, also einen Burggraben oder Schutzwall.

Den Wettbewerbsvorteil erkennen

„Bei der Kapitalanlage ist nicht entscheidend, wie stark eine Branche die Konjunktur bestimmt oder wie stark sie wächst. Viel entscheidender ist es, den Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens, insbesondere die Nachhaltigkeit dieses Vorteils, zu erkennen. Die Produkte oder Dienstleistungen, die einen starken, nachhaltigen Schutz besitzen, sind es, die den Anleger belohnen.“ Warren Buffett in Fortune, November 22, 1999

Über die Börsenfrau

Als Initiatorin des Projekts möchte ich mich vorstellen: Mein Name ist Gertraud Pourheidari. Von Beruf bin ich Übersetzerin. Mit Aktien hatte ich zunächst wenig zu tun. Nur im Alter von 18 Jahren streifte mich das Thema kurzzeitig; doch leider liess ich es mir viel zu leicht ausreden, denn schliesslich war das damals "für Frauen kein Beschäftigungsfeld". 1996 kaufte ich meine ersten Aktien. Ich erlebte die Euphorie während der Technologiehausse und den anschliessenden tiefen Absturz des Neuen Marktes - Schlüsselerlebnisse, die Fragen und Nachforschungen nach sich zogen. So tauchte ich tiefer in die faszinierende Welt der Kapitalanlage ein. Heute berate ich das Rohstoff-Strategiedepot des Stuttgarter 0711-Aktienclubs , erstelle Unternehmensanalysen und konzipiere Börsenpublikationen zum Thema Kapitalanlage für Die Aktien-Analyse und Strategisches Investieren. Das Handwerkszeug habe ich mir in Seminaren, amerikanischen Online-Workshops und autodidaktisch angeeignet. In der Unternehmensanalyse erhielt ich meine praktische Ausbildung von Gelfarth & Dröge Research, Hattingen. Journalistische und publizistische Kenntnisse erwarb ich über die Zusammenarbeit mit dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn. Gertraud Pourheidari
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