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Cash is king. Bei Pharma-Aktien ein Muss. Allein die Entwicklung eines Medikaments ist teuer und zeitaufwendig. Am Ende gibt es nicht einmal eine Garantie auf Erfolg.
Die Hälfte aller Testabbrüche erfolgt in Phase II, die ein paar Millionen verschlingt. Doch es kann noch schlechter kommen. So stoppte kürzlich Novartis-Partner Antisoma plc nach einer Zwischenauswertung die Testreihe für ASA404 (Vadimezan) komplett. Die Kosten dürften sich auf einige hundert Millionen belaufen haben, denn getestet wurde bereits in der letzten klinischen Phase III.
Cash für Forschung und Entwicklung sollte der Big Pharma-Player also reichlich besitzen und ist ein Grund, weshalb der Sektor nur von einigen grossen Konzernen beherrscht wird.
Für neue Wettbewerber bedeuten derartige Kosten eine hohe Eintrittsbarriere. Und nicht nur die Kosten, sondern auch der Patentschutz hält den Wettbewerb in Grenzen. Deshalb stehen Patente und deren Ablauffristen direkt im Mittelpunkt der Unternehmensbetrachtung.
Der Pharma-Sektor startet übermorgen die Berichtssaison zum ersten Quartal mit Big Player Roche Holding AG. Novartis berichtet am 20. April. Ein Tipp: Achten Sie besonders auf die Gewinnentwicklung in den Schwellenländern. Sie könnte der entscheidende Wachstumstreiber in der Pharma-Industrie werden.
Der Beitrag wurde
am Dienstag, den 13. April 2010 um 17:34 Uhr veröffentlicht
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