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Für Value-Investor Whitney Tilson sind BP-Aktien momentan unwiderstehlich. Sie sind einfach zu billig. Rundum herrscht Panik, die Aktien werden reihenweise massiv heruntergestuft, die Schlagzeilen in der Presse sind erschreckend.
Es ist eine Situation, wie sie Value-Investoren mögen. Denn allen entgeht, dass BP-Aktien aktuell mit einem Abschlag von 45% gehandelt werden, dass die Dividende rund 9% beträgt. Selbstverständlich können die Aktien kurzfristig noch tiefer fallen.
Doch die Dividende sollte sicher sein. BP verdient 100 Mio US$ am Tag und kann die Kosten der Ölkatastrophe schultern. Auch von politischer Seite glaubt er nicht an einen Einschnitt, der den BP-Aktien schaden könnte. Denn BP galt immer als enorm profitabel und zu viele BP-Aktien liegen deshalb in britischen Witwen- und Waisendepots. Weder die britische noch die US-Regierung würden beabsichtigen, diesen Anlegern zu schaden.
Als grösstes Risiko könnten sich langfristige Verpflichtungen, ähnlich den Asbestschäden, erweisen.
Notiz via The Rational Walk
Der Beitrag wurde
am Mittwoch, den 9. Juni 2010 um 19:39 Uhr veröffentlicht
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