Staat Nimmersatt

Bis zum 14. Juli, und damit sechs Tage länger als 2008, arbeiten die Beschäftigten in diesem Jahr rechnerisch nur für Staat und Sozialkassen. Gerade mal 46,7 Cent bleiben den deutschen Arbeitnehmern von jedem verdienten Euro übrig.

Welt Online am 13. Juli 2009

Da läuft doch etwas ganz gewaltig falsch! Es war einmal der Zehnte – und der wurde schon erpresst! Wie nennt man die Steigerung dann heute? Der Fünfzigste und in Bälde der Sechzigste?!

Halt! Bitte Protest von Markus M. Müller im Kommentar beachten:

Mindestens jeder zweite Euro wird abgegeben, also ist die Steigerung der Zweite! Ja, Markus, da hat’s an meiner Logik gehapert. 😉 Danke für die Korrektur!

Über die Börsenfrau

Als Initiatorin des Projekts möchte ich mich vorstellen: Mein Name ist Gertraud Pourheidari. Von Beruf bin ich Übersetzerin. Mit Aktien hatte ich zunächst wenig zu tun. Nur im Alter von 18 Jahren streifte mich das Thema kurzzeitig; doch leider liess ich es mir viel zu leicht ausreden, denn schliesslich war das damals "für Frauen kein Beschäftigungsfeld". 1996 kaufte ich meine ersten Aktien. Ich erlebte die Euphorie während der Technologiehausse und den anschliessenden tiefen Absturz des Neuen Marktes - Schlüsselerlebnisse, die Fragen und Nachforschungen nach sich zogen. So tauchte ich tiefer in die faszinierende Welt der Kapitalanlage ein. Heute berate ich das Rohstoff-Strategiedepot des Stuttgarter 0711-Aktienclubs , erstelle Unternehmensanalysen und konzipiere Börsenpublikationen zum Thema Kapitalanlage für Die Aktien-Analyse und Strategisches Investieren. Das Handwerkszeug habe ich mir in Seminaren, amerikanischen Online-Workshops und autodidaktisch angeeignet. In der Unternehmensanalyse erhielt ich meine praktische Ausbildung von Gelfarth & Dröge Research, Hattingen. Journalistische und publizistische Kenntnisse erwarb ich über die Zusammenarbeit mit dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn. Gertraud Pourheidari
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6 Antworten zu Staat Nimmersatt

  1. Sicher nicht „der Fünfzigste“, das wären dann nämlich 2%… Wenn, dann wären das „der Zweite“ oder (höchstens) „der Dritte“…

  2. Wie Recht du hast! 😉

  3. Holger sagt:

    Hihi, da fällt mir der kolportierte Spruch von Horst Szymaniak (alter Fußballer) bei Vertragsverhandlungen ein: „Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel!“

  4. Ute sagt:

    Heftig, klar wusste ich schon, dass so ungefähr die Hälfte ist, wenn man alles zusammenrechnet…

    Die 46,7 Cent machen es noch klarer, mehr noch das Beispiel bis zum 14. Juli nur für den Staat arbeiten. Seit dem Jahreswechsel und morgen auch noch ist schon eine sehr lange Zeit…

  5. @Ute Uff, heute hast du deinen Frondienst für dieses Jahr abgeleistet! 😉

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