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Es ist schon erstaunlich, wie viele Unternehmens-Giganten in der Schweiz sitzen. Man schaue sich nur die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie an oder auch den Maschinenbau- und Bausektor. Doch damit nicht genug. Jetzt wird noch von der Schweiz aus nach Öl gebohrt. Ab 20. April wird man Transocean, den Offshore-Bohrgiganten, an der Schweizer Börse handeln können.
Transocean ist das weltweit grösste Offshore-Bohrunternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 28 Mrd US$. Das KGV liegt bei knapp 9, für 2011 bei geschätzen 7. Die Flotte besteht aus 138 Offshore-Bohranlagen, Bohrschiffen und anderen Anlagen. Die mobile Offshore-Bohrflotte gilt als eine der modernsten und vielseitigsten der Welt. Für praktisch alle technisch anspruchsvollen Operationen (Bohrungen im Tiefwasser und unter erschwerten Bedingungen) gilt Transocean als der Spezialist im Offshore-Bohrgeschäft .
Die Auftragsbücher sind gefüllt. Der Auftragsbestand besitzt einen Wert von 30,7 Mrd US$. Der daraus resultierende freie Cash Flow übertrifft die Schulden um 4,6 Mrd US$. Vertragspartner sind vorwiegend erstklassige Ölkonzerne und nationale Ölgesellschaften.
Transocean war bisher auf den Cayman Islands ansässig und im S&P 500 kotiert. Mit der Verlegung seines Steuerdomizils nach Zug in der Schweiz hat der Bohrgigant sich nun an der Schweizer Börse kotieren lassen. Erster Handelstag ist der 20. April. Nach Handelsschluss soll der Titel in den SPI (Swiss Perfromance Index) aufgenommen werden.
Die hohe Marktkapitalisierung könnte den Bohr-Giganten zudem die Aufnahme in den SMI (Swiss Market Index) und den SLI (Swiss Leader Index) bescheren. Voraussetzung für eine Aufnahme in den SMI ist zu gleichen Teilen die Marktkapitalisierung und das Handelsvolumen.
Prima, die Marktkapitalisierung ist gegeben, das Handelsvolumen wird sich zeigen.
Der Beitrag wurde
am Sonntag, den 18. April 2010 um 16:11 Uhr veröffentlicht
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