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Die Bohrinsel Deepwater Horizon ist gesunken. Von der aus 126 Mann bestehenden Crew konnten 115 gerettet werden. 11 Mann werden noch vermisst. Das Rig befand sich etwa 41 Meilen vor der Küste von Louisiana. Wie es zu dem schrecklichen Unglück kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Die Untersuchungen laufen noch.
Nach Angaben der US-Küstenwache scheint wenigsten, wie zunächst befürchtet, kein Rohöl aus dem unterseeischen Bohrloch auszuströmen. Gegen Transocean und BP wird ermittelt. Transocean hat inzwischen Form 8-K bei der SEC eingereicht.
Auf die Versicherungen werden wahrscheinlich hohe Schadensforderungen zukommen, so die Hannover Rück heute. Genaue Schätzungen sind noch nicht möglich, in etwa könnten sich die Kosten auf mindestens 5 Mio Euro belaufen. Auch nach Meinung der ebenfalls betroffenen Münchner Rück sind Schätzungen zum Schadensfall noch verfrüht.
Die Deepwater Horizon wurde 2001 für 350 Mio US$ ausgeliefert. Ein Ersatz der Plattform dürfte sich aber heute auf mehr als 600 Mio US$ belaufen.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Die im Beitrag erwähnte Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Börsenfrau gehalten.
Der Beitrag wurde
am Freitag, den 23. April 2010 um 15:21 Uhr veröffentlicht
und wurde unter Transocean abgelegt.
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Es ist sehr schade, dass sowas passieren musste. Wollen wir mal hoffen, dass jetzt die richtigen Konsequenzen folgen werden und der Schaden im Ökosystem nicht zu groß wird.
Mario
Das hoffe ich auch.
die Börsenfrau