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Transocean: Verheerende Ölkatastrophe

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Das Ausmass der Ölkatastrophe im Golf von Mexico erschreckt. Und noch immer sprudelt das Öl ungehindert aus: Vermutlich mit einer Austrittsrate von 5000 Fass pro Tag. Manche Schätzungen gehen gar von bis zu 20‘000 Fass pro Tag aus.

Kosten gehen in die Milliarden

Die Kosten der Aufräumarbeiten belaufen sich auf 6 Mio US$ proTag und könnten in den kommenden Wochen auf 3 Mrd US$ steigen. Es wird auch mit Zahlen bis zu 8 Mrd US$ jongliert. BP hat seit Beginn der Katastrophe fast 25 Mrd US$ an Marktwert verloren. Die Transocean-Aktie stürzte 20% ab.

Verlust von 33 Mrd US$

Insgesamt haben die involvierten Unternehmen mehr als 33 Mrd US$ an Marktwert seit der Havarie verloren.

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Clusterstock.com via businessinsider.com

BP muss für den Schaden aufkommen

Nach geltendem Recht wird für den Schaden der britische Ölkonzern BP als Betreiber der Bohrinsel aufkommen müssen. Den grössten Teil der Kosten werden dabei die Versicherer übernehmen. Entsprechend standen die Aktien der Hannover Rück und der Münchner Rück als Hauptversicherer unter Druck.

Anklage erhoben

Die US-Behörden haben inzwischen Untersuchungen eingeleitet, in wieweit die Bohrinsel den gesetzlichen Auflagen entsprochen hat. Des Weiteren wurden Klagen eingereicht gegen BP als Betreiber, Transocean als Eigner der Plattform, Halliburton Energy Services als Verantwortlicher für die Zementierungsarbeiten am Brunnen und Brunnenloch sowie Cameron International Corp, die die BOP (Schutzvorrichtung zur Verhinderung eines unkontrollierten Ausstosses) lieferten.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Die im Beitrag erwähnte Aktie Transocean wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Börsenfrau gehalten.

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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 2. Mai 2010 um 19:54 Uhr veröffentlicht und wurde unter Transocean abgelegt.
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