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Xstrata liefert für das erste Halbjahr 2010 einen starken Performance-Ausweis: Vor Sonderfaktoren verdoppelte sich der operative Gewinn auf 3,2 Mrd USD und der den Aktionären zugerechnete Gewinn verdreifachte sich auf 2,3 Mrd USD. Der Umsatz legte um 43% auf 13,61 Mrd USD zu.
Grund für das rasante Wachstum waren eine hohe Nachfrage aus China und die Erholung der US-Wirtschaft. So blickt CEO Mick Davis zuversichtlich auf die nächsten Jahre. Nur kurzfristig könnten noch Unsicherheiten bestehen.
Gleichzeitig reduzierte Xstrata die Nettoverschuldung auf 8,4 Mrd USD. Der Verschuldungsgrad entspricht Ende Juni nunmehr nur noch 19%.
Nachdem im letzten Jahr die Dividende teilweise gestrichen wurde, schlägt der Konzern als Zeichen seiner Zuversicht eine Zwischendividende von 5 Cent vor – ein Aufschlag von 25% gegenüber dem Gesamtjahr 2009.
Zwei Grossprojekte sind in Planung: Im südlichen Peru in Las Bambas will Xstrata 4,2 Mrd USD in ein Kupfer-Projekt investieren. Gerechnet wird zunächst mit 400’000 Tonnen jährlich. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal vorgesehen. In Ulan West, Australien steht ein Kohle-Projekt an. Für die Anlage sind Investitionen in Höhe von 1,1 Mrd USD vorgesehen.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Die im Beitrag erwähnte Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von der Börsenfrau gehalten.
Der Beitrag wurde
am Dienstag, den 3. August 2010 um 16:08 Uhr veröffentlicht
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