Die Austrians haben Recht

Kurz und prägnant: Judge Napolitano zieht Bilanz und kommt zu dem Schluss, dass nur die Österreichische Denkschule Wohlstand und Freiheit bringt.

Veröffentlicht von

die Börsenfrau

Als Initiatorin des Projekts möchte ich mich vorstellen: Mein Name ist Gertraud Pourheidari. Von Beruf bin ich Übersetzerin. Mit Aktien hatte ich zunächst wenig zu tun. Nur im Alter von 18 Jahren streifte mich das Thema kurzzeitig; doch leider ließ ich es mir viel zu leicht ausreden, denn schließlich war das damals "für Frauen kein Beschäftigungsfeld". 1996 kaufte ich meine ersten Aktien. Ich erlebte die Euphorie während der Technologiehausse und den anschließenden tiefen Absturz des Neuen Marktes - Schlüsselerlebnisse, die Fragen und Nachforschungen nach sich zogen. So tauchte ich tiefer in die faszinierende Welt der Kapitalanlage ein. Heute berate ich das Rohstoff-Strategiedepot des Stuttgarter 0711-Aktienclubs , erstelle Unternehmensanalysen und konzipiere Börsenpublikationen zum Thema Kapitalanlage für Die Aktien-Analyse und Strategisches Investieren. Das Handwerkszeug habe ich mir in Seminaren, amerikanischen Online-Workshops und autodidaktisch angeeignet. In der Unternehmensanalyse erhielt ich meine praktische Ausbildung von Gelfarth & Dröge Research, Hattingen. Journalistische und publizistische Kenntnisse erwarb ich über die Zusammenarbeit mit dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn. Gertraud Pourheidari

5 Gedanken zu „Die Austrians haben Recht“

  1. Hört sich alles sehr vernünftig an. Allerdings frage ich mich, wie eine Umstellung zu realisieren ist. Wenn von heute auf morgen dass alte System zusammenfällt, wird morgen wohl kaum eine freiheitliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung auferstehen.
    Ein monetäres System, dass von moralischen Grundsätzen angetrieben wird, ist auf lange Sicht eine Utopie. Schlussendlich ist was der Judge verlangt, genauso wie der Sozialismus ein autoritäres Dogma.
    Was mich interessiert, wie diese Leute die sozialen Probleme lösen wollen. Wer den Sozialstaat abbauen will, muss machbare Alternativen zur Versorgung der Schwachen, Kranken und Randständigen vorweisen können.
    Oder soll mit Gas und Eugenik die Soziale Frage gelöst werden?
    http://www.weissgarnix.de/2010/10/21/einfuhrung-in-die-osterreichische-schule-der-nationalokonomie/

  2. Wie wär’s zunächst einmal mit einer gesunden Währung (siehe
    http://www.dieboersenfrau.com/blog/wirtschaft/the-austrians/staatliches-zwangsgeld-contra-freies-marktgeld)? Parallel zum jetzigen Kreditgeld eingeführt, könnte jeder für sich selbst entscheiden, welches Zahlungsmittel er bedient.

    – Hat der deutsche „Sozialstaat“ die sozialen Probleme gelöst? Wenn ich so die Entwicklung verfolge, dann sehe ich nur eine stetige Verschärfung der Probleme.

    War der letzte Satz als Argumentation nötig? Es waren die Nationalsozialisten, die Freiheit und Menschen vernichtet, Kriege geführt haben und – bitte merken – die Austrians verfolgt haben. Ludwig van Mises musste deshalb aus Wien fliehen. Für Austrians gilt: die Achtung vor dem Privateigentum und damit ist auch das Privateigentum an jedermanns eigenen Körper gemeint.

    Nur am Rand und auch etwas Polemik retour: Das Problem Eugenik sollte man lieber in Hinblick auf die Präimplantationsdiagnostik (PID) betrachten. Deutschland hat die ersten Schritte in die Richtung dieses Jahr gemacht. Die USA sind „leuchtendes Vorbild“.

  3. Wie ich schon schrieb, ich finde was im Video gesagt wird sehr vernünftig und erstrebenswert.
    Ich bin für alles zu haben, was zu einer freiheitlichen, und natürlichen Wirtschaftsordnung führt.
    Allerdings erachte ich es nicht als zielführend über Nacht einen Crash in der Hoffnung, dass sich alles von selber gut kommt, herbei zuführen.
    Zuerst braucht es einen Konsens und dann einen Plan. Erst dann kann das alte System abgestreift werden und die Zukunft in Angriff genommen werden.
    Eine totale Blockadepolitik a la Tea Party endet im Chaos.
    Die beste Lösung wäre, wenn Schritt für Schritt eine Neuerung in Angriff genommen wird und der Staat zurückgebunden wird.
    Dazu gehören wir Du schreibst freie Währungen und meiner Meinung nach ein Bedingungsloses Grundeinkommen. In weiteren Schritten können die Staatskirche, die Staatsschule, das staatliche Sozialwesen etc. auf(ab)gelöst werden.
    Wenn die der Staat über Nacht nach Tea-Party-Manier versätzlich in den Bankrott gestürzt wird, dann ändert sich nicht und es gibt nur noch ein grösseres Chaos.
    Als Folge einer verkoksten Wirtschaft- und Sozialpolitik sind 30 Prozent der Gesellschaft von staatlichen Transferleistungen abhängig. Geht der Staat unter, dann stehen 30 Prozent der Bevölkerung mit nichts da. Die neuere Geschichte lehrt, dass dann nichts Gutes folgt.
    Eugenik und Sozialpolitik sind eng miteinander verbunden. Vor nicht allzu langer Zeit wurde versucht, mit eugenischen Massnahmen untere Schichten auszurotten. Darum meine Frage: Wie willst Du die soziale Frage lösen, wenn der Staat über Nacht kaputt gemacht wird?
    Des weitern darf nicht vergessen werden, dass der Sozialismus eine Antwort auf die Zustände der im Video idealisierten Zustände sind.
    Irgendwann wird sich der Masochismus erschöpft haben und die Werktägigen werden es nicht zulassen, dass alle sozialen Errungenschaften der letzten 200 Jahre zu Nichte gemacht werden.

  4. Hi Antoine

    Sorry, dass ich erst heute antworte.

    Zum Crash: Einen Crash hätte das heutige Teilreserve-System zu verantworten, nicht die Austrians. Die Theorie der Austrians hat ja erkannt, dass ein auf Kredit aufgebautes System früher oder später ins Chaos führt.

    Den Übergang von einem kranken System in ein gesundes System schonend zu lösen, würde ich auch bevorzugen. Ob da aber die verantwortlichen Kreise dann sich bescheiden und ihre Pfründe aufgeben würden, ist mehr als fraglich.

    Ansonsten gebe ich nicht viel auf die geschürte Panik der Mainstreampresse. Auch nach einem Crash geht das Leben weiter. Wir werden weiter wirtschaften. Der eine Industriezweig wird leiden, der andere blühen. Hoffentlich auf einer gesunden Basis.

    Zur Talentbörse: Finde ich gut.

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