Warren Buffett und Charlie Munger mögen Economic Moats

Ein Unternehmen, das Warren Buffetts und Charlie Mungers Check-up bestehen soll, muss einen erkennbaren Economic Moat, einen Wettbewerbsvorteil, haben. Warum? Ganz klar: Jedes erfolgreiche Geschäft zieht unweigerlich Konkurrenz an. Jeder möchte einen Teil vom Kuchen naschen.

Ohne starke Wettbewerbsvorteile keine hohen Gewinnmargen
Und nascht die Konkurrenz erst einmal mit, dann sinken schon bald Gewinnmargen und Renditen. Der Kuchen muss in zu viele kleine Stücke aufgeteilt werden. Ist der Economic Moat, der Wettbewerbsvorteil, jedoch genügend stark, wird es für den Angreifer erheblich schwieriger, dem Marktführer Marktanteile abzujagen.

Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb
Unternehmen mit einem Markennamen, mit starker Kundenbindung, mit einem Preisvorteil und/oder speziellen Schutz haben gegenüber der Konkurrenz einen erheblichen Vorsprung. Es gelingt dem Wettbewerber nur sehr schwer, solche Barrieren zu überwinden. Als Beispiel möchte ich nur Microsoft erwähnen. Mit seinen Office-Paketen hat das Software-Unternehmen seine Kunden weltweit von sich abhängig gemacht.

Wettbewerbsvorteile sind nicht von Dauer
Wettbewerbsvorteile sind jedoch nicht einfach von Dauer. Die Konkurrenz wird immer wieder Mittel und Wege suchen, um vom Marktführer Marktanteile zu ergattern. Deshalb muss ein Unternehmen seinen Wettbewerbsvorteil stetig verteidigen. Wie das gelingt, macht zurzeit McDonald’s vor. Mit mehr Qualität und Zeitgeist versucht die Fast-Food-Kette wieder zu überzeugen.

Hohe Umsatzrendite signalisiert Wettbewerbsvorteil
Einen Wettbewerbsvorteil kann man auch aus einer Kennzahl ablesen. So signalisiert eine gegenüber den Wettbewerbern höhere Umsatzrendite oft einen Wettbewerbsvorteil.

Berechnung der Umsatzrendite

Über die Börsenfrau

Als Initiatorin des Projekts möchte ich mich vorstellen: Mein Name ist Gertraud Pourheidari. Von Beruf bin ich Übersetzerin. Mit Aktien hatte ich zunächst wenig zu tun. Nur im Alter von 18 Jahren streifte mich das Thema kurzzeitig; doch leider liess ich es mir viel zu leicht ausreden, denn schliesslich war das damals "für Frauen kein Beschäftigungsfeld". 1996 kaufte ich meine ersten Aktien. Ich erlebte die Euphorie während der Technologiehausse und den anschliessenden tiefen Absturz des Neuen Marktes - Schlüsselerlebnisse, die Fragen und Nachforschungen nach sich zogen. So tauchte ich tiefer in die faszinierende Welt der Kapitalanlage ein. Heute berate ich das Rohstoff-Strategiedepot des Stuttgarter 0711-Aktienclubs , erstelle Unternehmensanalysen und konzipiere Börsenpublikationen zum Thema Kapitalanlage für Die Aktien-Analyse und Strategisches Investieren. Das Handwerkszeug habe ich mir in Seminaren, amerikanischen Online-Workshops und autodidaktisch angeeignet. In der Unternehmensanalyse erhielt ich meine praktische Ausbildung von Gelfarth & Dröge Research, Hattingen. Journalistische und publizistische Kenntnisse erwarb ich über die Zusammenarbeit mit dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn. Gertraud Pourheidari
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2 Antworten zu Warren Buffett und Charlie Munger mögen Economic Moats

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